Money makes the world go round

Anläßlich des Projektehafens für tiefenökologische Projekte aus dem Umfeld der UC (United creations) haben Josef Kreitmayer und ich einen Geldworkshop ins Leben gerufen: "Wir stellen Geld auf" - Zum Entspannten Umgang mit Geld.

Seitdem kreisen meine Gedanken um Geld. Irgendwie sind es die wirtschaftlichen Adern unseres Planeten, der Highspeed-Transfer von Ressourcen, wenn das Herz zu schnell oder langsam schlägt, wird es eng. Oder wenn eine große Ader getroffen ist und das Blut ausrinnt... dann brauchen wir frisches Plasma.

In der Aufstellungsarbeit behandeln wir Geld wie ein Person. Und das Geld reagiert auch sehr emotional, es möchte wirklich gemocht und nicht bloß ausgenützt oder sogar verachtet, gehaßt werden. Und jede Beziehung zum Geld ist anders. Wir sind in unserer Kultur zwangsverheiratet damit. Einzelne brechen aus und leben eine offene Beziehung oder lassen es sogar ganz. Wir beten es an, verteufeln es... naja, eine normale Beziehung eben, so wie zu Eltern, Partnern oder Kindern :-)

Wir fragen uns meist, was unser Geld für uns tun könnte.
Aber was können wir für das Geld tun? Immerhin pressen wir es in Bedeutungzusammenhänge (Turbokapitalismus, Geld regiert die Welt, Die Großmutter an den Teufel verkaufen, BMW, Urlaub, Freiheit...), aber letztlich ist es nur was es ist. Und ich glaube es ist mit diesen Überblendungen gar nicht glücklich. Wie ein Star im Rampenlicht, aber wie es dem wirklich geht interessiert keinen. Schlagzeilen sind gesucht, und schon das Wort klingt nicht sehr freundlich.
Schuldzuweisungen sind gesucht, ein Lieblingsspiel mosaischer Religionen, obwohl es in denen angeblich um Vergebung geht.


Ich glaube Geld braucht auch Freiheit, Handlungsfreiheit, Bedeutungsfreiheit.
Geben wir ihm einen angemessenen achtungsvollen Platz im Gefüge und das Herz kann wieder normal pumpen. Und wir ersparen uns die Verdünnungsmittel und Blutdruck senkenden Pulver :-)

 

Blogparade zum Thema Geld:
http://blog.geldwert-finanz.de/vom-geld-glaubenssaetzen-und-kontostaenden-teil-i/

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Comments: 3
  • #1

    oliver-angel (Thursday, 10 April 2014 14:04)

    Ein Frauen Link (21 Tage Newsletter für Unternehmerinnen):
    http://www.karinwess.com/21-tage-challenge/

    Blogparade zum Thema Geld:
    http://blog.geldwert-finanz.de/vom-geld-glaubenssaetzen-und-kontostaenden-teil-i/

  • #2

    Anette Weiß (Saturday, 26 April 2014 07:45)

    Hallo Oliver,
    vielen Dank für Deinen Artikel. :-)
    Hier habe ich im Rahmen der Blogparade dann auch meinen “Senf” dazu gegeben: http://blog.geldwert-finanz.de/vom-geld-glaubenssaetzen-und-kontostaenden-teil-ii/

    GlG Anette

  • #3

    Monika Gründel (Saturday, 26 April 2014 09:49)

    Hey Oliver, toll dass du diese Aufstellungsarbeit mit Geld hier aufgreifst. Ich mach das auch schon eine Zeit lang und die Erfahrungen damit sind mehr als bereichernd. Ich habe auch immer wieder festgestellt, dass Geld zum einen eine völlig neutrale Person ist (ja ich arbeite auch so) aber zugleich auch wirklich Ausdruck absolut bedingungsloser Liebe. Und das können wir entscheiden. So hat Geld indirekt wirklich die symbolische Aufgabe unseren Wert zu zeigen. Also Symbol für unsere Selbst-Wertschätzung zu sein. Und je bedingungsloser wir damit sind, desto mehr sind wir unseres inneren Reichtums bewusst. Ist Geld ein wichtiger Sicherheitsaspekt, so sind wir mehr im Außen verhaftet.
    Deswegen habe ich z.B. auch die Freie Wertschätzung eingeführt, damit Menschen wirklich mal bewusst in ihren Wert gehen und nicht einfach nur einen festgelegten Preis bezahlen.
    Ich danke Dir! Schön zu wissen, dass es mehr Menschen gibt, die das Geld in einen neuen Fokus rücken!!
    Liebe Grüße!
    Mohni

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